Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln bei mittlerer Hitze 8-10 Minuten anschwitzen, bis sie weich und leicht goldbraun sind. Nicht zu heiß werden lassen, sonst verbrennen die Zwiebeln statt zu karamellisieren.
Knoblauch, Räuchertofu und Champignons zugeben und weitere 5 Minuten mitbraten, bis der Tofu leicht Farbe annimmt und die Pilze Flüssigkeit abgeben.
Topf kurz von der Herdplatte nehmen. Tomatenmark, beide Paprikapulver, Kümmel und Majoran einrühren und im Restwärme 30 Sekunden anrösten. Das entwickelt die typische Gulaschwürze, ohne dass das Paprikapulver verbrennt und bitter wird.
Suppe köcheln lassen
Mit stückigen Tomaten und Gemüsebrühe ablöschen und gut umrühren, damit sich nichts am Topfboden absetzt. Lorbeerblatt zugeben und alles aufkochen.
Karotten und Kartoffeln zugeben, Hitze reduzieren und die Suppe zugedeckt 35-40 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Gelegentlich umrühren, damit nichts ansetzt.
Paprikaschoten erst in den letzten 15 Minuten der Garzeit zugeben, damit sie bissfest bleiben und nicht zerfallen. Wer es milder mag, entfernt vorher die weißen Trennwände und Kerne, die einen Großteil der Restschärfe enthalten.
Fertigstellen & Servieren
Lorbeerblatt entfernen. Mit Rotweinessig, Salz und Pfeffer abschmecken – der Essig rundet die Süße der Paprika angenehm ab und bringt die Aromen ins Gleichgewicht.
Die vegane Gulaschsuppe in tiefen Tellern anrichten, mit Petersilie bestreuen und mit frischem Brot oder Salzkartoffeln servieren.
Notizen
Die Suppe hält sich 3-4 Tage im Kühlschrank und schmeckt aufgewärmt sogar noch intensiver. Portionsweise eingefroren ist sie bis zu 3 Monate haltbar.