Presse den Tofu für mindestens 15 Minuten, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Schneide ihn anschließend in 8 gleich dicke Scheiben.
Vermische Sojasauce und geräuchertes Paprikapulver in einer flachen Schale. Wende die Tofuscheiben darin und lass sie mindestens 10 Minuten ziehen, besser über Nacht im Kühlschrank.
Schnitzel panieren und braten
Richte drei flache Teller her: Mehl im ersten, Pflanzendrink im zweiten, eine Mischung aus Semmelbröseln, Nährhefe und Salz im dritten Teller.
Wende jede Tofuscheibe zuerst im Mehl, dann im Pflanzendrink und zum Schluss in der Semmelbrösel-Mischung. Drücke die Panade gut an, damit sie später nicht abfällt.
Erhitze das Rapsöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Brate die panierten Schnitzel darin von jeder Seite 3-4 Minuten goldbraun und knusprig. Stelle sie danach warm.
Pilzrahmsauce zubereiten
Erhitze die Butteralternative in einer zweiten Pfanne. Dünste die Zwiebel darin glasig, gib dann den Knoblauch dazu und brate ihn kurz mit.
Gib die Champignons dazu und brate sie bei hoher Hitze an, bis die austretende Flüssigkeit verdampft ist und die Pilze goldbraun sind.
Lösche mit der Gemüsebrühe ab und lass alles kurz aufkochen. Rühre Hafersahne, Sojasauce und Senf ein und lass die Sauce 5 Minuten bei niedriger Hitze köcheln, bis sie leicht andickt.
Würze die Pilzrahmsauce mit Thymian, Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat ab.
Anrichten
Richte die knusprigen Schnitzel auf Tellern an und gieße die Pilzrahmsauce darüber oder reiche sie separat dazu.
Serviere die veganen Jägerschnitzel mit Salzkartoffeln, Spätzle oder einem grünen Salat.
Notizen
Schnitzel und Sauce halten sich getrennt im Kühlschrank bis zu 2 Tage. Die panierten, rohen Schnitzel lassen sich auch gut einfrieren – vor dem Braten einfach auftauen lassen.