Ein herzhafter rheinischer Kartoffelauflauf mit Räuchertofu, Zwiebeln und Lauch – der klassische Döppekooche komplett vegan neu interpretiert, serviert mit Apfelmus.
40gpflanzliche Butterin Flöckchen, plus etwas zum Einfetten
100mlGemüsebrühe
Zum Servieren
300gApfelmusam besten selbstgemacht
Zubereitung
Vorbereitung
Heize den Ofen auf 180°C Umluft vor und fette eine große Auflaufform (ca. 30x20 cm) gründlich mit pflanzlicher Butter ein, damit der Döppekooche später eine knusprige Kruste bekommt und sich leicht löst.
Schäle die Kartoffeln und reibe sie grob, zum Beispiel mit einer Küchenreibe oder im Food Processor. Gib die geriebenen Kartoffeln direkt in ein großes Sieb und drücke sie leicht aus, damit überschüssige Flüssigkeit abläuft – so wird der Auflauf später nicht wässrig.
Würfle die Zwiebeln und den Räuchertofu möglichst fein, damit sie sich gleichmäßig im Auflauf verteilen. Schneide den Lauch in feine Ringe und wasche ihn gründlich, da sich zwischen den Ringen oft Erde versteckt.
Zubereitung
Vermische in einer großen Schüssel die geriebenen Kartoffeln mit Zwiebeln, Räuchertofu, Lauch und Petersilie. Würze großzügig mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer und vermenge alles gut mit den Händen, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen.
Gib die Masse in die vorbereitete Auflaufform und drücke sie mit einem Löffel oder den Händen gleichmäßig fest, damit später gleichmäßige Stücke entstehen. Gieße die Gemüsebrühe gleichmäßig darüber.
Verteile die Butterflöckchen auf der Oberfläche. Das sorgt für die typische knusprige, goldbraune Kruste, für die der Döppekooche bekannt ist.
Backe den Auflauf 75 Minuten auf mittlerer Schiene, bis die Oberfläche tief goldbraun und knusprig ist. Falls die Kruste zu schnell dunkel wird, decke den Auflauf für die letzten 15 Minuten locker mit Alufolie ab.
Lass den Döppekooche nach dem Backen 5 Minuten ruhen, bevor du ihn in Stücke schneidest – so fällt er beim Anschneiden nicht zusammen. Serviere ihn heiß mit einem großzügigen Klecks Apfelmus.
Notizen
Döppekooche schmeckt auch am nächsten Tag kalt oder in der Pfanne angebraten noch sehr gut. Reste hältst du im Kühlschrank abgedeckt 2-3 Tage. Du kannst den Auflauf auch komplett vorbereiten und erst kurz vor dem Servieren aufbacken.