Knuspriger Kartoffelkuchen aus dem Ofen mit Räuchertofu und Pilzen – der rheinische Klassiker Döppekuchen, komplett vegan und serviert mit Apfelkompott.
4ELvegane Buttergeschmolzen, plus etwas mehr zum Fetten
1TLSalz
1/2TLschwarzer Pfefferfrisch gemahlen
1/4TLMuskatnussfrisch gerieben
Zum Servieren
200gApfelkompotthausgemacht oder aus dem Glas
2ELSchnittlauchfein geschnitten, optional
Zubereitung
Vorbereitung
Den Ofen auf 190°C Umluft vorheizen. Eine runde Backform oder Kastenform (ca. 24-25 cm) großzügig mit veganer Butter fetten.
Die Hälfte der geschälten Kartoffeln grob reiben – diese rohe Masse sorgt später für die Bindung des Kuchens. Die andere Hälfte in kleine Würfel schneiden, in Salzwasser 8 Minuten vorkochen und gut abgießen.
Füllung anbraten
Das Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin 2-3 Minuten glasig anschwitzen.
Räuchertofu und Champignons dazugeben und bei mittlerer bis hoher Hitze 5-6 Minuten kräftig anbraten, bis alles goldbraun ist und Röstaromen entstanden sind. Vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen.
Anrichten & Backen
Geriebene Kartoffeln, gekochte Kartoffelwürfel, die angebratene Tofu-Pilz-Mischung, Mehl, geschmolzene vegane Butter, Salz, Pfeffer und Muskatnuss in einer großen Schüssel gründlich von Hand vermengen, bis eine gleichmäßige, feuchte Masse entsteht.
Die Masse in die vorbereitete Form füllen, mit den Händen oder dem Rücken eines Löffels gleichmäßig andrücken und glattstreichen. Die Oberfläche dünn mit etwas zusätzlicher veganer Butter bepinseln, das sorgt für die charakteristische knusprige Kruste.
60-70 Minuten backen, bis die Oberfläche tief goldbraun ist und sich der Rand leicht von der Form löst. Wird die Oberfläche zu dunkel, in den letzten 15 Minuten lose mit Alufolie abdecken.
Servieren
Den Döppekuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig stürzen oder direkt aus der Form in Stücke schneiden.
Warm mit einem Klecks Apfelkompott und etwas Schnittlauch bestreut servieren.
Notizen
Der Döppekuchen hält sich abgedeckt im Kühlschrank 2-3 Tage und schmeckt am nächsten Tag in der Pfanne aufgebraten besonders gut. Er lässt sich auch in Scheiben portioniert einfrieren.