Veganer Falscher Hase mit Kartoffelpüree und Pilzrahmsauce
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Herzhafter veganer Hackbraten mit einem cremigen 'Ei-Kern' aus Tofu, serviert mit Kartoffelpüree und Pilzrahmsauce – der deutsche Klassiker neu interpretiert.
1TLKala Namakschwarzes Schwefelsalz, für den Ei-Geschmack
0.5TLKurkumafür die Farbe
1ELSpeisestärke
Für den Hackbraten
250gbraune Linsengekocht, gut abgetropft
250gbraune Champignonsfein gewürfelt
80gWalnüssefein gehackt
60gzarte Haferflocken
1StückZwiebelfein gewürfelt
2ZehenKnoblauchfein gehackt
2ELmittelscharfer Senf
2ELSojasauce
1TLPaprikapulver edelsüß
50gSemmelbrösel
2ELgemahlene Leinsamenmit 4 EL Wasser verquollen
Salz und Pfeffer
1ELRapsölzum Anbraten der Zwiebeln
Für die Pilzrahmsauce
300gbraune Champignonsin Scheiben
1StückZwiebelfein gewürfelt
100mlRotweinausdrücklich als vegan gekennzeichnet, ersatzweise mehr Brühe
300mlGemüsebrühe
150mlSojasahne
1TLgetrockneter Thymian
1ELMehl
1ELvegane Butter
Für das Kartoffelpüree
1000gmehligkochende Kartoffeln
150mlHafermilchungesüßt
40gvegane Butter
Muskatnuss, Salz und Pfeffer
Zubereitung
Veganer Ei-Kern
Seidentofu, Kala Namak, Kurkuma und Speisestärke mit einem Stabmixer glatt pürieren. Die Masse in Frischhaltefolie zu einer 15 cm langen Rolle formen und für 30 Minuten ins Gefrierfach legen, damit sie fest wird – so lässt sie sich später leichter in den Hackbraten einarbeiten.
Hackbraten vorbereiten
Zwiebel und Knoblauch im Rapsöl glasig anbraten, dann vollständig abkühlen lassen – warme Zwiebeln würden die Masse später zu weich machen.
Linsen mit einer Gabel grob zerdrücken, nicht pürieren: Die Struktur sorgt später für den typischen Hackbraten-Biss. Champignons, Walnüsse, Haferflocken, die abgekühlten Zwiebeln, Senf, Sojasauce, Paprikapulver, Semmelbrösel und die verquollenen Leinsamen dazugeben.
Alles gründlich mit den Händen verknetet, bis eine formbare, leicht klebrige Masse entsteht. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken – die Masse darf ruhig würzig sein, da sie beim Backen an Intensität verliert.
Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Die Hälfte der Masse in eine gefettete Kastenform geben und eine Mulde für den Ei-Kern formen.
Die gefrorene Tofu-Rolle aus der Folie lösen, mittig in die Mulde legen und mit der restlichen Masse vollständig umschließen, sodass der Kern beim Anschneiden später sichtbar wird.
Für 45-50 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und fest ist. Vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen, damit der Laib nicht auseinanderfällt.
Pilzrahmsauce
Zwiebel in der veganen Butter glasig anschwitzen, Champignons zugeben und bei starker Hitze anbraten, bis die austretende Flüssigkeit verkocht ist.
Mit Mehl bestäuben, kurz mitrösten, dann mit Rotwein ablöschen und für 2 Minuten einkochen lassen.
Gemüsebrühe und Thymian zugeben, 10 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss die Sojasahne einrühren, kurz aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Kartoffelpüree
Kartoffeln schälen, würfeln und in Salzwasser 20 Minuten weich kochen. Abgießen und zurück in den Topf geben.
Hafermilch und vegane Butter erwärmen, zu den Kartoffeln geben und mit dem Kartoffelstampfer zu einem feinen Püree verarbeiten. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.
Anrichten
Den Falschen Hasen in dicke Scheiben schneiden, sodass der helle Ei-Kern sichtbar wird. Mit Kartoffelpüree und reichlich Pilzrahmsauce servieren.
Notizen
Der Falsche Hase hält sich abgedeckt im Kühlschrank 3 Tage und schmeckt aufgeschnitten auch kalt aufs Brot. Du kannst ihn komplett vorbereiten und nur noch aufbacken – ideal für Gäste. Reste der Pilzrahmsauce lassen sich separat einfrieren.