Herzhafter japanischer Hot Pot mit selbstgemachter Pilz-Dashi-Brühe, knusprigem Tofu, Shiitake, Chinakohl und Glasnudeln – gemeinsam am Tisch serviert.
Shiitake und Kombu mindestens 2 Stunden (oder über Nacht) in dem Wasser einlegen, damit sie ihr Aroma abgeben.
Die Brühe langsam erhitzen und das Kombu kurz vor dem ersten Köcheln herausnehmen – kocht es mit, wird die Brühe schleimig und leicht bitter.
Die Shiitake-Pilze 10 Minuten bei milder Hitze weiterköcheln lassen, dann herausnehmen, in Streifen schneiden und zurück in die Brühe geben.
Misopaste, Sojasauce, Mirin und Ingwer einrühren. Die Brühe ab jetzt nicht mehr kochen, sonst verliert das Miso sein feines Aroma.
Hot Pot zusammenstellen und servieren
Den Tofu in einer Pfanne mit Sesamöl von allen Seiten knusprig goldbraun anbraten.
Enoki-Pilze, Shiitake, Chinakohl, Karottenscheiben und Frühlingszwiebeln dekorativ in einem Fondue- oder Hot-Pot-Topf anordnen.
Den angebratenen Tofu dazwischenlegen und die heiße Dashi-Brühe darüber gießen.
Den Topf auf einem Rechaud oder einer Tischkochplatte zum leichten Köcheln bringen und die Glasnudeln in den letzten 3-4 Minuten direkt in der Brühe gar ziehen lassen.
Jede Person serviert sich Gemüse, Tofu und Nudeln direkt aus dem Topf und würzt nach Belieben mit geröstetem Sesam und Chiliöl.
Notizen
Die Dashi-Brühe lässt sich 2 Tage im Voraus zubereiten und kühl lagern. Reste des Hot Pots schmecken am nächsten Tag als Suppe mit frisch gekochten Nudeln. Achte beim Mirin ausdrücklich auf eine vegane Kennzeichnung, da Reiswein je nach Hersteller mit tierischen Schönungsmitteln gefiltert werden kann – mehr dazu in unserem Artikel über versteckte tierische Zutaten.