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Veganer Rehbraten in Scheiben mit Rotwein-Preiselbeer-Jus und geröstetem Rosenkohl auf einem Teller

Veganer Rehbraten mit Rotwein-Preiselbeer-Jus und Rosenkohl

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Würziger Seitan-Braten mit Steinpilzen, Wacholder und Thymian, mariniert in vegan gekennzeichnetem Rotwein, serviert mit samtiger Preiselbeer-Jus und geröstetem Rosenkohl.
Portionen 4 Portionen
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 55 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 30 Minuten

Zutaten
  

Für den Seitan-Rehbraten

  • 250 g Vitalweizengluten auch Glutenmehl genannt
  • 150 g braune Champignons fein gehackt
  • 2 EL gemahlene Mandeln
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 ml Gemüsebrühe kalt
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl zum Anbraten der Pilze

Für die Rotwein-Marinade

  • 200 ml Rotwein ausdrücklich als vegan gekennzeichnet (siehe Hinweis im Text)
  • 4 Stück Wacholderbeeren angedrückt
  • 2 Stück Lorbeerblätter
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner angedrückt
  • 2 Zehen Knoblauch zerdrückt
  • 1 Zweig Rosmarin

Für die Preiselbeer-Jus

  • 1 Stück Zwiebel fein gewürfelt
  • 1 Stück Karotte fein gewürfelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 200 ml Rotwein ausdrücklich als vegan gekennzeichnet, derselbe wie für die Marinade
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 3 EL Preiselbeeren als Kompott
  • 1 EL vegane Butter oder Margarine
  • 1 TL veganer Zucker optional, zum Abrunden
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Für den Rosenkohl

  • 500 g Rosenkohl geputzt und halbiert
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Ahornsirup
  • 2 EL Walnüsse grob gehackt
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung
 

Seitan-Braten vorbereiten

  • Rotwein, Wacholderbeeren, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Knoblauch und Rosmarin in einer kleinen Schüssel verrühren. Diese Marinade später zum Bepinseln des Bratens verwenden.
  • Champignons fein hacken und in 1 EL Öl bei mittlerer Hitze anbraten, bis die austretende Flüssigkeit verkocht ist. Vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen.
  • Vitalweizengluten, gemahlene Mandeln, Tomatenmark, Sojasauce, Paprikapulver und Thymian in einer großen Schüssel vermengen. Kalte Gemüsebrühe nach und nach einarbeiten, bis ein fester, elastischer Teig entsteht.
  • Die abgekühlten Champignons unter den Teig kneten. Etwa 3 Minuten kräftig durchkneten, damit sich die Glutenstränge ausbilden – das sorgt später für die faserige, fleischähnliche Textur.
  • Den Teig zu einem kompakten Braten von ca. 20 cm Länge formen und fest in Backpapier und Alufolie einwickeln, die Enden wie ein Bonbon zudrehen.
  • Den eingewickelten Braten in einem großen Topf mit siedender Gemüsebrühe (nicht im Rezept enthalten, ca. 1,5 Liter, Topf zur Hälfte gefüllt) 45 Minuten bei milder Hitze köcheln lassen, dabei gelegentlich wenden.
  • Braten auspacken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Mit der Rotwein-Marinade großzügig bepinseln. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Umluft 180°C) 20-25 Minuten rösten, dabei alle 8 Minuten erneut mit der Marinade bepinseln, bis die Oberfläche dunkel und leicht glänzend ist.

Preiselbeer-Jus zubereiten

  • Zwiebel und Karotte in einem kleinen Topf in etwas Öl 5 Minuten anschwitzen, bis sie weich sind.
  • Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten, damit sich die Röstaromen entfalten.
  • Mit Rotwein ablöschen und bei starker Hitze fast vollständig einkochen lassen.
  • Gemüsebrühe aufgießen und die Jus 15 Minuten offen köcheln lassen, bis sie um etwa ein Drittel reduziert ist.
  • Durch ein feines Sieb passieren, Preiselbeeren und vegane Butter einrühren. Mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf dem veganen Zucker abschmecken.

Rosenkohl rösten

  • Rosenkohl mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen und auf einem Blech verteilen. Bei 200°C für 20 Minuten rösten.
  • Ahornsirup und Walnüsse unter den Rosenkohl mischen und für weitere 5 Minuten rösten, bis die Ränder leicht karamellisiert sind.

Anrichten

  • Den Rehbraten in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit dem gerösteten Rosenkohl auf Tellern anrichten. Großzügig mit der warmen Preiselbeer-Jus nappieren und sofort servieren.

Notizen

Der Braten lässt sich 2 Tage im Voraus zubereiten und schmeckt aufgewärmt sogar noch intensiver, da die Gewürze weiter einziehen. Reste halten sich luftdicht verschlossen im Kühlschrank 3-4 Tage und lassen sich in Scheiben geschnitten auch kalt aufs Brot legen. Die Jus friert portionsweise bis zu 3 Monate ein.

Nährwerte

Kalorien: 415kcalKohlenhydrate: 21gProtein: 29gFett: 17gBallaststoffe: 6g
Autor: Redaktion
Kalorien: 415kcal
Gang: Hauptgericht, Klassiker
Küche: Deutsche Küche, Herbstküche
Stichwort: Hausmannskost, Herbst Rezept, Rehbraten, Rosenkohl, Rotwein, Vegan
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