Hauchdünne vegane Pfannkuchen in feinen Streifen, serviert in klarer, würziger Gemüsebrühe mit Muskatnuss und frischem Schnittlauch – der österreichische Suppenklassiker ganz ohne Ei und Milch.
Mehl, Kichererbsenmehl, Salz und Muskatnuss in eine Schüssel geben. Hafermilch unter Rühren einarbeiten, bis ein glatter, dünnflüssiger Teig entsteht. Schnittlauch unterrühren und den Teig 10 Minuten ruhen lassen – so bindet das Kichererbsenmehl besser.
Eine Pfanne mit wenig Öl erhitzen. Pro Pfannkuchen eine dünne Schicht Teig einfüllen, kurz schwenken, damit der Boden gleichmäßig bedeckt ist, und von beiden Seiten je 1-2 Minuten goldgelb braten. So nacheinander 6-8 hauchdünne Pfannkuchen backen.
Die Pfannkuchen einzeln auf einem Teller auskühlen lassen, ohne sie zu stapeln, sonst kleben sie zusammen. Anschließend aufrollen und quer in feine, etwa 0,5 cm breite Streifen schneiden – das sind die klassischen Frittaten.
Suppe fertigstellen
Die Gemüsebrühe mit Lorbeerblatt und einer Prise Muskatnuss in einem Topf aufkochen und bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen, damit sich die Aromen entfalten.
Das Lorbeerblatt entfernen. Die Frittaten-Streifen auf vorgewärmte Suppenschalen verteilen und die heiße Brühe darübergießen.
Mit frischen Schnittlauchröllchen bestreuen und sofort servieren, solange die vegane Frittatensuppe noch dampft.
Notizen
Die Frittaten-Streifen halten sich getrennt von der Brühe 2 Tage im Kühlschrank und lassen sich auch einfrieren. Die Brühe separat aufbewahren und erst beim Servieren über die Streifen gießen, damit sie nicht aufweichen.