Vorspeise

Vegane Frittatensuppe mit Schnittlauch

Redaktion 21. Oktober 2026 0 Kommentare
Vegane Frittatensuppe mit hauchdünnen Pfannkuchen-Streifen und frischem Schnittlauch in einer Suppenschale

Du suchst ein Suppenrezept, das in Österreich und Bayern seit Generationen zum Speiseplan gehört, aber komplett ohne Ei und Kuhmilch funktioniert? Genau dafür haben wir diese vegane Frittatensuppe entwickelt. Sie bringt den vollen Geschmack des Originals auf den Tisch, ganz ohne tierische Zutaten.

Statt klassischer Eierpfannkuchen kommen hier hauchdünne Pfannkuchen aus Hafermilch und etwas Kichererbsenmehl in die Suppe. In feine Streifen geschnitten, schwimmen sie in einer klaren, würzigen Gemüsebrühe mit Muskatnuss. Das Ergebnis schmeckt erstaunlich nah am Original – zart, leicht und wärmend, und in nur 35 Minuten fertig. Selbst Menschen, die sonst skeptisch bei veganen Varianten klassischer Gerichte sind, lassen sich von dieser Suppe meistens überzeugen.

Weil das Rezept zu 100 % vegan ist, deckt es automatisch auch die vegetarische Suchintention ab. Wer noch nicht komplett pflanzlich isst, aber auf Fleisch verzichten möchte, findet hier eine ebenso passende Lösung. Auch diese vegane Frittatensuppe liefert dafür eine schnelle, alltagstaugliche Antwort für den Suppentopf, egal ob als Vorspeise, leichtes Abendessen oder Resteverwertung für übrig gebliebene Brühe.

Warum du vegane Frittatensuppe lieben wirst

Diese Suppe ist in 35 Minuten fertig und braucht nur Zutaten, die du vermutlich schon zuhause hast. Die hauchdünnen Pfannkuchen-Streifen sind der eigentliche Star: Sie saugen sich mit der würzigen Brühe voll, bleiben aber bissfest und geben der Suppe genau die Textur, die das Original so beliebt gemacht hat. Kinder lieben die nudelähnlichen Streifen meist genauso wie Erwachsene die klare, elegante Brühe.

Im Vergleich zu anderen Suppenklassikern wie Grießnockerlsuppe oder Leberknödelsuppe braucht die Frittatensuppe keine Kochzeit für Einlagen, die erst quellen oder ziehen müssen. Die Pfannkuchen sind in wenigen Minuten gebraten, und die Brühe kocht währenddessen nebenbei. Gerade an kalten Herbst- und Wintertagen ist das ein echter Pluspunkt, wenn es schnell gehen muss, aber trotzdem wärmend und sättigend sein soll.

Auch optisch macht die Suppe etwas her: Die feinen, hellgelben Streifen in der klaren Brühe wirken fast elegant, obwohl der Aufwand minimal bleibt. Das macht das Rezept genauso alltagstauglich für ein schnelles Mittagessen wie geeignet für Gäste, die du mit einem unterschätzten österreichischen Klassiker überraschen möchtest.

Serviervorschlag: Stell die Suppe als Vorspeise vor einem herzhaften Hauptgang wie unserem veganen Pilzgulasch oder Kartoffelgulasch auf den Tisch, oder serviere sie mit etwas knusprigem Brot als eigenständiges leichtes Abendessen. Wer mag, reicht dazu ein kleines Schälchen geröstete Croutons, die man sich selbst in die Suppe streuen kann.

Alltagstauglich: Schnell gekocht, einfach vorbereitet

Du kannst die Pfannkuchen bereits am Vortag backen und aufgerollt im Kühlschrank aufbewahren – geschnitten werden sie erst kurz vor dem Servieren, damit sie nicht zusammenkleben. Das macht die Suppe ideal für stressige Wochentage: Abends die Brühe aufkochen, die vorbereiteten Streifen verteilen, fertig.

Auch für Meal-Prep eignet sich das Rezept gut, denn Brühe und Pfannkuchen lassen sich getrennt mehrere Tage lagern. Wer mag, ergänzt die Suppe mit kurz gedünsteten Karotten- oder Lauchstreifen für mehr Gemüseanteil. Übrig gebliebene Pfannkuchen-Reste schmecken übrigens auch pur, mit etwas Marmelade oder herzhaft gefüllt, ganz ohne Suppe.

Für eine größere Portion lässt sich das Rezept problemlos verdoppeln. Koche in diesem Fall die Brühe in einem großen Topf. Brate die Pfannkuchen einfach in zwei oder drei Durchgängen. So hast du auch für eine ganze Familie oder spontanen Besuch in kurzer Zeit genug vegane Frittatensuppe im Topf.

Falls doch einmal Reste übrig bleiben: Bewahre Brühe und Streifen getrennt auf, dann hält sich beides im Kühlschrank bis zu zwei Tage. Erwärme die Brühe vor dem Servieren noch einmal kurz auf dem Herd und gib die Streifen erst danach in die Schale, statt alles zusammen aufzukochen – so bleiben die Pfannkuchen-Streifen schön zart statt matschig.

Vegane Frittatensuppe mit hauchdünnen Pfannkuchen-Streifen und frischem Schnittlauch in einer Suppenschale

Vegane Frittatensuppe mit Schnittlauch

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Hauchdünne vegane Pfannkuchen in feinen Streifen, serviert in klarer, würziger Gemüsebrühe mit Muskatnuss und frischem Schnittlauch – der österreichische Suppenklassiker ganz ohne Ei und Milch.
Portionen 4 Portionen
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 35 Minuten

Zutaten
  

Für die Frittaten (Pfannkuchen)

  • 150 g Weizenmehl
  • 300 ml Hafermilch ungesüßt
  • 1 EL Kichererbsenmehl als Bindemittel
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Muskatnuss frisch gerieben
  • 2 EL Schnittlauch fein gehackt
  • 2 EL Pflanzenöl zum Braten

Für die Brühe

  • 1,2 L Gemüsebrühe vegan
  • 1 Stück Lorbeerblatt
  • 1 Prise Muskatnuss frisch gerieben
  • 1 EL Schnittlauch zum Garnieren, in Röllchen

Zubereitung
 

Frittaten vorbereiten

  • Mehl, Kichererbsenmehl, Salz und Muskatnuss in eine Schüssel geben. Hafermilch unter Rühren einarbeiten, bis ein glatter, dünnflüssiger Teig entsteht. Schnittlauch unterrühren und den Teig 10 Minuten ruhen lassen – so bindet das Kichererbsenmehl besser.
    Vegane Frittatensuppe mit hauchdünnen Pfannkuchen-Streifen und frischem Schnittlauch in einer Suppenschale
  • Eine Pfanne mit wenig Öl erhitzen. Pro Pfannkuchen eine dünne Schicht Teig einfüllen, kurz schwenken, damit der Boden gleichmäßig bedeckt ist, und von beiden Seiten je 1-2 Minuten goldgelb braten. So nacheinander 6-8 hauchdünne Pfannkuchen backen.
    Vegane Frittatensuppe mit hauchdünnen Pfannkuchen-Streifen und frischem Schnittlauch in einer Suppenschale
  • Die Pfannkuchen einzeln auf einem Teller auskühlen lassen, ohne sie zu stapeln, sonst kleben sie zusammen. Anschließend aufrollen und quer in feine, etwa 0,5 cm breite Streifen schneiden – das sind die klassischen Frittaten.
    Vegane Frittatensuppe mit hauchdünnen Pfannkuchen-Streifen und frischem Schnittlauch in einer Suppenschale

Suppe fertigstellen

  • Die Gemüsebrühe mit Lorbeerblatt und einer Prise Muskatnuss in einem Topf aufkochen und bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen, damit sich die Aromen entfalten.
    Vegane Frittatensuppe mit hauchdünnen Pfannkuchen-Streifen und frischem Schnittlauch in einer Suppenschale
  • Das Lorbeerblatt entfernen. Die Frittaten-Streifen auf vorgewärmte Suppenschalen verteilen und die heiße Brühe darübergießen.
    Vegane Frittatensuppe mit hauchdünnen Pfannkuchen-Streifen und frischem Schnittlauch in einer Suppenschale
  • Mit frischen Schnittlauchröllchen bestreuen und sofort servieren, solange die vegane Frittatensuppe noch dampft.
    Vegane Frittatensuppe mit hauchdünnen Pfannkuchen-Streifen und frischem Schnittlauch in einer Suppenschale

Notizen

Die Frittaten-Streifen halten sich getrennt von der Brühe 2 Tage im Kühlschrank und lassen sich auch einfrieren. Die Brühe separat aufbewahren und erst beim Servieren über die Streifen gießen, damit sie nicht aufweichen.

Nährwerte

Kalorien: 185kcalKohlenhydrate: 28gProtein: 6gFett: 5gBallaststoffe: 2g
Autor: Redaktion
Kalorien: 185kcal
Gang: Klassiker, Suppe, Vorspeise
Küche: Deutsche Küche, Herbstküche, Vegan
Stichwort: Frittaten, Herbst Rezept, Klassiker, Suppe, Vegan

Herkunft & Zutatenwissen zur Frittatensuppe

Die Frittatensuppe ist ein österreichischer Suppenklassiker und gilt dort fast als Nationalgericht. Der Name stammt vom italienischen Wort frittata ab, da die Pfannkuchen ursprünglich wie eine Frittata zubereitet wurden. In Süddeutschland, vor allem in Baden-Württemberg, kennt man dasselbe Prinzip als Flädle oder Flädlesuppe – nur der Name unterscheidet sich, die Idee ist identisch. Mehr zur regionalen Herkunft und den Unterschieden zwischen Frittaten und Flädle findest du im englischsprachigen Wikipedia-Artikel zu Flädle.

In unserer veganen Version übernimmt eine Mischung aus Hafermilch und etwas Kichererbsenmehl die Rolle der Eier – das Kichererbsenmehl sorgt für Bindung und eine leicht gelbliche Farbe, ganz ohne tierische Zutaten. Für die Brühe reicht eine gute vegane Gemüsebrühe aus dem Supermarkt. Falls du unsicher bist, ob eine Fertigbrühe wirklich vegan ist, lohnt sich ein Blick in unseren Ratgeber Versteckte tierische Zutaten erkennen – vegane Etiketten richtig lesen, denn manche Fertigbrühen enthalten versteckte tierische Spuren.

Wer die Suppen-Saison weiter ausbauen möchte, findet bei uns auch eine vegane Grießnockerlsuppe und eine herzhafte vegane Leberknödelsuppe – beide genauso schnell gekocht wie diese Frittatensuppe und ideal für die kalte Jahreszeit. Alle drei Suppen lassen sich übrigens gut im Wechsel über die Woche einplanen, da sie unterschiedliche Einlagen, aber ähnlich kurze Kochzeiten haben.

Ernährungsphysiologisch punktet die Suppe vor allem durch die Brühe: Mit nur rund 185 Kalorien pro Portion ist sie ein leichter Start in die Mahlzeit, liefert aber durch Mehl und Kichererbsenmehl auch pflanzliches Eiweiß. Als klassische Vorspeise, Eintopf-Alternative oder schnelles Abendessen gehört die Frittatensuppe damit zu den vielseitigsten Suppenrezepten im deutschsprachigen Raum.

Falls dir Weizenmehl nicht zusagt, kannst du für die Frittaten auch helles Dinkelmehl verwenden – der Teig wird dadurch minimal nussiger im Geschmack, lässt sich aber genauso dünn ausbacken. Für eine glutenfreie Variante funktioniert eine Mischung aus Reismehl und etwas mehr Kichererbsenmehl, allerdings werden die Pfannkuchen dann etwas brüchiger beim Aufrollen.

Für eine herzhaftere Variante kannst du der Brühe kurz vor dem Servieren einen Teelöffel Hefeflocken unterrühren. Das sorgt für eine leicht käsige, würzige Tiefe, ohne dass die Suppe dadurch schwerer wird. Wer es besonders mild mag, lässt die Muskatnuss einfach weg und würzt stattdessen nur mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern.

Unterm Strich zeigt die Frittatensuppe, wie einfach sich österreichische Hausmannskost komplett pflanzlich umsetzen lässt, ohne dass Textur oder Geschmack auf der Strecke bleiben. Genau solche unaufgeregten, alltagstauglichen Rezepte machen am Ende oft den größten Unterschied zwischen gelegentlichem und dauerhaftem veganem Kochen.

So gelingt’s

Brate die Pfannkuchen wirklich hauchdünn – je dünner der Teig in der Pfanne verläuft, desto feiner werden später die Frittaten-Streifen. Lass die fertigen Pfannkuchen einzeln auf einem Teller auskühlen, ohne sie zu stapeln, sonst kleben sie zusammen. Für Vorrat kannst du die Pfannkuchen problemlos einfrieren und bei Bedarf auftauen, aufrollen und schneiden. Schneide die Streifen außerdem erst unmittelbar vor dem Servieren, damit sie in der Brühe nicht zu schnell aufweichen. Wer es würziger mag, reibt direkt vor dem Servieren noch etwas frische Muskatnuss über die Suppe.

FAQ zu Vegane Frittatensuppe mit Schnittlauch

Was ist der Unterschied zwischen Frittaten und Flädle?

Im Grunde handelt es sich um dasselbe Gericht unter zwei Namen. In Österreich und Bayern heißen die Pfannkuchen-Streifen in der Suppe Frittaten, in Baden-Württemberg Flädle. Zubereitung und Textur sind nahezu identisch, nur die Würzung unterscheidet sich mancherorts leicht, etwa durch mehr oder weniger Muskatnuss oder Petersilie im Teig.

Kann ich die Pfannkuchen für die vegane Frittatensuppe vorbereiten?

Ja, problemlos. Back die Pfannkuchen bis zu 2 Tage im Voraus, lagere sie aufgerollt und gut verpackt im Kühlschrank und schneide sie erst kurz vor dem Servieren in Streifen, damit sie schön bissfest bleiben und nicht zusammenkleben.

Welche Brühe passt am besten zur Frittatensuppe?

Eine klare, kräftige vegane Gemüsebrühe mit etwas Muskatnuss und Lorbeer ist die klassische Wahl. Wer es herzhafter mag, kocht die Brühe mit getrockneten Pilzen für zusätzliche Umami-Tiefe oder verfeinert sie mit einem Schuss Sojasauce.

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