Kräftiger veganer Borschtsch mit Roter Bete, Weißkohl und Kartoffeln, verfeinert mit einem Klecks Cashew-Sauerrahm – der osteuropäische Klassiker neu interpretiert.
3rote Betegeschält, in Streifen oder grob geraspelt, ca. 400g
2Karottengeschält, in Streifen
1Zwiebelfein gewürfelt
2ZehenKnoblauchfein gehackt
300gWeißkohlfein geschnitten
2mittelgroße Kartoffelngeschält, gewürfelt
400gstückige Tomatenaus der Dose
1,2lGemüsebrühe
2ELRapsöl
1ELTomatenmark
2ELApfelessig
1TLKümmelganz oder gemahlen
2Lorbeerblätter
Salz und Pfeffernach Geschmack
1BundDillfein gehackt, zum Servieren
Für den Cashew-Sauerrahm
100gCashewkerneüber Nacht eingeweicht
80mlWasser
1ELZitronensaft
1PriseSalz
Zubereitung
Cashew-Sauerrahm zubereiten
Gieße die eingeweichten Cashewkerne ab und püriere sie mit Wasser, Zitronensaft und Salz im Hochleistungsmixer, bis eine glatte, sämige Creme entsteht. Kalt stellen, bis der Borschtsch fertig ist.
Borschtsch kochen
Erhitze das Rapsöl in einem großen Topf. Dünste Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze 3 Minuten an, bis sie glasig sind.
Gib rote Bete und Karotten dazu und brate alles weitere 5 Minuten mit, dabei gelegentlich umrühren.
Rühre das Tomatenmark ein und lasse es 1 Minute mitrösten, das nimmt die Säure und bringt mehr Tiefe in den Geschmack.
Gieße die Gemüsebrühe an, gib die stückigen Tomaten, Kartoffeln, Kümmel und Lorbeerblätter hinzu. Bringe alles zum Kochen und lasse es bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln.
Gib den Weißkohl hinzu und köchle die Suppe weitere 15-20 Minuten, bis Kartoffeln, rote Bete und Kohl weich sind.
Rühre den Apfelessig ein und schmecke mit Salz und Pfeffer kräftig ab. Die Säure ist typisch für Borschtsch und sollte deutlich, aber nicht dominant schmecken.
Entferne die Lorbeerblätter vor dem Servieren.
Anrichten
Fülle den Borschtsch in tiefe Teller, gib einen großzügigen Klecks Cashew-Sauerrahm obenauf und bestreue alles mit frischem Dill.
Notizen
Borschtsch schmeckt am nächsten Tag noch besser, weil die Aromen durchziehen können – er hält sich 3-4 Tage im Kühlschrank und lässt sich problemlos einfrieren. Den Cashew-Sauerrahm getrennt aufbewahren und erst beim Servieren dazugeben.