Vegane Ofentomaten-Pasta mit geröstetem Knoblauch und Kräuter-Cashewcreme
Du willst abends schnell kochen, ohne auf Genuss zu verzichten? Diese vegane Ofentomaten-Pasta ist genau die Lösung für laue Spätsommerabende, wenn Tomaten reif und aromatisch sind, aber die Zeit knapp bleibt. Statt stundenlang eine Sauce einzukochen, übernimmt der Ofen die Arbeit: Kirschtomaten und Knoblauch karamellisieren langsam vor sich hin, während du dich um die cremige Cashewsauce kümmerst.
Das Ergebnis ist ein veganes (und damit auch vegetarisches) Hauptgericht, das nach stundenlangem Kochen schmeckt, aber in unter einer Stunde fertig ist. Perfekt für alle, die vegane und vegetarische Küche gleichermaßen lieben.
Warum du diese vegane Ofentomaten-Pasta lieben wirst
Geröstete Tomaten entwickeln eine natürliche Süße, die keine zusätzliche Zuckerquelle braucht. Kombiniert mit mildem Ofenknoblauch und einer Basilikum-Cashewcreme entsteht eine Sauce, die cremig wirkt, aber komplett ohne Sahne oder Milchprodukte auskommt. Diese vegane Ofentomaten-Pasta beweist, dass pflanzliche Küche nicht kompliziert sein muss, um richtig gut zu schmecken.
Einfach, alltagstauglich und ideal für Meal Prep
Du brauchst für dieses Rezept keine Spezialzutaten aus dem Reformhaus. Kirschtomaten, Knoblauch, Cashewkerne und Pasta bekommst du in jedem Supermarkt. Die Ofentomaten lassen sich gut vorbereiten und halten sich im Kühlschrank mehrere Tage – ideal, wenn du für die ganze Woche vorkochen willst. Wenn du generell mehr über cremige, vegane Saucen ohne Sahne erfahren möchtest, lies auch unseren Guide zu cremigen Saucen ohne Sahne.

Vegane Ofentomaten-Pasta mit geröstetem Knoblauch und Kräuter-Cashewcreme
Zutaten
Für die Ofentomaten
- 800 g Kirschtomaten halbiert
- 8 Zehen Knoblauch ungeschält
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL Salz
- 0,5 TL Chiliflocken
- 3 Zweige Thymian Blättchen abgezupft
Für die Kräuter-Cashewcreme
- 100 g Cashewkerne über Nacht eingeweicht
- 150 ml Hafermilch ungesüßt
- 1 Bund Basilikum Blätter
- 1 EL Zitronensaft
- 0,5 TL Salz
Für die Pasta
- 400 g Pasta z. B. Fusilli
- Salz für das Kochwasser
- 3 EL Pinienkerne geröstet, zum Servieren
Zubereitung
Ofentomaten zubereiten
- Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Halbiere die Kirschtomaten und lege sie mit den ungeschälten Knoblauchzehen auf ein Backblech.
- Beträufle alles mit Olivenöl, streue Salz und Chiliflocken darüber und verteile die Thymianblättchen. Röste die Tomaten 25-30 Minuten, bis sie leicht karamellisieren.
- Nimm das Blech aus dem Ofen und lasse es kurz abkühlen. Drücke die weichen Knoblauchzehen aus ihrer Schale – so wird der Knoblauch mild und cremig.
Kräuter-Cashewcreme zubereiten
- Gieße die eingeweichten Cashewkerne ab und gib sie mit Hafermilch, Basilikum, Zitronensaft und Salz in einen Hochleistungsmixer.
- Mixe alles 1-2 Minuten auf höchster Stufe, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht. Stelle sie beiseite.
Pasta kochen & alles verbinden
- Koche die Pasta in reichlich Salzwasser bissfest. Reserviere vor dem Abgießen eine Tasse Pastawasser.
- Gib die Ofentomaten, den ausgedrückten Knoblauch und die Cashewcreme zur heißen Pasta. Vermenge alles gründlich und gieße nach und nach etwas Pastawasser dazu, bis die Sauce sämig die Pasta umhüllt.
- Schmecke mit Salz und Pfeffer ab und garniere mit gerösteten Pinienkernen und frischem Basilikum.
Notizen
Nährwerte
Herkunft & Zutatenwissen
Tomaten gelangten im 16. Jahrhundert aus Mittelamerika nach Europa und wurden erst Jahrhunderte später in der italienischen Küche zum festen Bestandteil vieler Nudelgerichte. Mehr zur Geschichte und Herkunft der Tomate findest du bei Wikipedia. Cashewkerne wiederum liefern wertvolles pflanzliches Fett und machen die Sauce ganz ohne Milchprodukte cremig – ein Trick, den viele vegane und vegetarische Küchen heute nutzen. Auch unsere vegane Lasagne setzt auf ein ähnliches Tomaten-Cashew-Prinzip, falls du noch mehr Pasta-Inspiration suchst.
So gelingt’s
Röste die Tomaten wirklich, bis sie an den Rändern leicht dunkel werden – erst dann entsteht die karamellige Süße, die diese vegane Ofentomaten-Pasta ausmacht.
Ist die Sauce zu dick, einfach löffelweise mehr Pastawasser unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
FAQ zu Vegane Ofentomaten-Pasta
Ja. Eingeweichte Sonnenblumenkerne oder weiße Bohnen ergeben ebenfalls eine cremige, nussfreie Sauce.
Ja. Ofentomaten und Cashewcreme halten sich getrennt bis zu drei Tage im Kühlschrank und lassen sich schnell mit frischer Pasta vermengen.
Kurze Formen wie Fusilli oder Penne nehmen die Sauce gut auf. Spaghetti funktionieren aber ebenso gut.

0 Kommentare
Melde dich an, um zu kommentieren
Kommentare sind Teil der Crew – dein Konto sorgt dafür, dass jede Meinung zu einer echten Person gehört, und du bekommst dafür +20 XP pro freigegebenem Kommentar gutgeschrieben.
Crew beitreten →