Vegane Kürbis-Pancakes mit Ahorn-Pekannüssen
Die Tage werden kürzer, die Läden füllen sich mit den ersten Kürbissen, und genau jetzt beginnt die Zeit für warme, gewürzte Frühstücke. Vegane Kürbis-Pancakes bringen den Herbst direkt auf den Frühstückstisch: fluffiger Teig mit Kürbispüree, Zimt und Ingwer, dazu geröstete Pekannüsse und ein großzügiger Schuss Ahornsirup.
Das Rezept ist bewusst so gebaut, dass du es auch an einem normalen Wochentag schaffst, nicht nur am gemütlichen Sonntag-Brunch.
Für vegane Kürbis-Pancakes brauchst du kein Ei und keine Kuhmilch, trotzdem werden sie schön fluffig. Das Geheimnis liegt im Kürbispüree, das den Teig bindet und gleichzeitig für Feuchtigkeit sorgt. Und weil das Rezept zu 100 % pflanzlich ist, funktioniert es genauso gut für alle, die vegetarisch frühstücken und einfach ein gutes Pancake-Rezept suchen.
Der Herbst ist zwar noch nicht ganz da, aber die ersten Kürbisse liegen schon in den Regalen. Ein guter Moment also, um dieses Rezept jetzt schon auszuprobieren, bevor die große Kürbis-Saison im Oktober startet.
Warum vegane Kürbis-Pancakes so gut ankommen
Der Teig für vegane Kürbis-Pancakes ist in wenigen Minuten zusammengerührt, ganz ohne Mixer oder aufwendiges Trennen von Ei und Eiweiß. Kürbispüree, Pflanzendrink und ein Schuss Ahornsirup reichen völlig aus, um einen saftigen, leicht süßen Teig zu bekommen.
Die warmen Gewürze – Zimt, Muskat und ein Hauch Ingwer – geben den Pancakes genau das Aroma, das man mit gemütlichen Herbstmorgen verbindet. Zusammen mit den gerösteten Pekannüssen entsteht ein Frühstück, das sich nach etwas Besonderem anfühlt, aber komplett alltagstauglich bleibt.
Ein weiterer Vorteil: Kürbispüree lässt sich hervorragend vorbereiten und einfrieren. Du kannst also im Herbst eine größere Menge kochen und pürieren, portionsweise einfrieren und das ganze Jahr über griffbereit haben – praktisch für spontane vegane Kürbis-Pancakes an jedem Wochentag.
Einfach, alltagstauglich und ideal für den Brunch
Du brauchst für dieses Rezept keine Spezialzutaten. Kürbispüree bekommst du entweder fertig in der Dose oder du kochst und pürierst ein Stück Hokkaido-Kürbis selbst – die Schale kannst du bei dieser Sorte mitverwenden. Mehl, Backpulver und Gewürze hast du wahrscheinlich ohnehin im Vorrat.
Für einen Brunch mit Gästen lässt sich der Teig gut verdoppeln, und du kannst die Pancakes auf einem Blech im Ofen bei niedriger Temperatur warmhalten, während du weitere Portionen brätst. So sitzt du am Ende trotzdem mit am Tisch, statt die ganze Zeit an der Pfanne zu stehen.
Vegane Kürbis-Pancakes eignen sich auch gut für Meal Prep: Gestapelt und mit Backpapier getrennt halten sie sich im Kühlschrank bis zu 3 Tage. Zum Aufwärmen einfach kurz im Toaster oder in der Pfanne erhitzen, dann sind sie fast so gut wie frisch gebacken.
Wer mag, ergänzt das Topping noch um Apfelspalten, einen Klecks Kokosjoghurt oder ein paar Kerne für zusätzlichen Crunch. Für Kinder schmeckt die Kombination aus Kürbis und Ahornsirup meist auf Anhieb, ganz ohne Diskussionen am Frühstückstisch.

Vegane Kürbis-Pancakes mit Ahorn-Pekannüssen
Zutaten
Für die Pancakes
- 250 g Weizenmehl Type 405
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Zimt gemahlen
- 0.25 TL Muskatnuss gerieben
- 0.25 TL Ingwer gemahlen
- 1 Prise Salz
- 250 g Kürbispüree z. B. Hokkaido, aus der Dose oder selbst gemacht
- 200 ml Pflanzendrink z. B. Hafer
- 2 EL Ahornsirup
- 2 EL Rapsöl plus mehr zum Braten
- 1 TL Apfelessig
Zum Topping
- 50 g Pekannüsse grob gehackt
- 4 EL Ahornsirup zum Servieren
Zubereitung
Teig zubereiten
- Mehl, Backpulver, Zimt, Muskatnuss, Ingwer und Salz in einer großen Schüssel vermischen.
- In einer zweiten Schüssel Kürbispüree, Pflanzendrink, Ahornsirup, Öl und Apfelessig glatt rühren.
- Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und nur kurz verrühren, bis sich alles verbunden hat. Kleine Klümpchen sind völlig in Ordnung. Teig 5 Minuten ruhen lassen.
Pancakes braten
- Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze mit wenig Öl erhitzen. Pro Pancake etwa 2-3 EL Teig hineingeben und leicht verstreichen.
- 2-3 Minuten braten, bis sich an der Oberfläche kleine Bläschen bilden und der Rand fest wird. Dann wenden und weitere 2 Minuten braten, bis beide Seiten goldbraun sind.
- Fertige Pancakes im Ofen bei 80 °C warmhalten, während du mit dem restlichen Teig genauso verfährst.
Anrichten
- Pekannüsse in einer trockenen Pfanne 2-3 Minuten rösten, bis sie duften. Pancakes stapeln, mit Ahornsirup beträufeln und mit den gerösteten Pekannüssen bestreuen.
Notizen
Nährwerte
Herkunft & Zutatenwissen
Pancakes stammen ursprünglich aus der nordamerikanischen und britischen Küche, wo sie traditionell mit Ei, Milch und Butter zubereitet werden. Kürbis als Zutat in süßem Gebäck ist besonders in den USA seit Jahrzehnten fest etabliert, etwa im berühmten Pumpkin Pie. Mehr zur Geschichte des Kürbisses als Nutzpflanze findest du im Wikipedia-Artikel zu Kürbissen.
Kürbis liefert nicht nur Farbe und Süße, sondern auch Beta-Carotin, Ballaststoffe und Feuchtigkeit für den Teig – deshalb kommen diese veganen Kürbis-Pancakes komplett ohne Ei aus. Für das Püree eignen sich Hokkaido, Butternut oder Muskatkürbis am besten, da sie wenig Wasser enthalten und intensiv im Geschmack sind.
Mehr Hintergrundwissen zu verschiedenen Kürbissorten, ihrer Zubereitung und Haltbarmachung findest du in unserem Guide Kürbis in der veganen Küche.
Pekannüsse bringen mit ihrem milden, leicht süßlichen Aroma eine schöne Ergänzung zum warmen Kürbisgeschmack. Kurz und trocken in der Pfanne geröstet, entfalten sie noch mehr Röstaromen und zusätzlichen Crunch, der den weichen Pancake-Teig schön kontrastiert.
So gelingt’s
Lass den fertigen Teig 5 Minuten ruhen, bevor du ihn in die Pfanne gibst – das Backpulver kann so besser wirken und vegane Kürbis-Pancakes werden extra fluffig.
Brate die Pancakes bei mittlerer statt hoher Hitze. Wende sie erst, wenn sich an der Oberfläche kleine Bläschen bilden, dann bleibt die Mitte gar.
FAQ zu Vegane Kürbis-Pancakes mit Ahorn-Pekannüssen
Kann ich statt Kürbispüree aus der Dose auch frischen Kürbis verwenden?
Ja. Hokkaido, Butternut oder Muskatkürbis in Stücke schneiden, weich dämpfen oder kochen und fein pürieren. Achte darauf, überschüssiges Wasser abtropfen zu lassen, damit der Teig nicht zu flüssig wird.
Wie bekomme ich die Pancakes besonders fluffig?
Rühre den Teig nur kurz um, bis sich die trockenen und feuchten Zutaten verbunden haben. Zu langes Rühren macht den Teig zäh statt luftig, ebenso hilft eine kurze Ruhezeit vor dem Braten.
Kann ich vegane Kürbis-Pancakes einfrieren?
Ja, lass sie vollständig auskühlen, lege sie mit Backpapier getrennt in einen Gefrierbeutel und friere sie bis zu 2 Monate ein. Im Toaster aufgetaut, sind sie fast wie frisch gebacken.

0 Kommentare
Melde dich an, um zu kommentieren
Kommentare sind Teil der Crew – dein Konto sorgt dafür, dass jede Meinung zu einer echten Person gehört, und du bekommst dafür +20 XP pro freigegebenem Kommentar gutgeschrieben.
Crew beitreten →