Vegane Marry Me Pasta mit Sonnentomaten und Cashewsahne
Hast du auf Social Media schon die Welle rund um „Marry Me Pasta“ gesehen? Diese vegane Marry Me Pasta nimmt den viral gegangenen Trend auf und übersetzt ihn komplett pflanzlich: eine cremige Sauce aus sonnengetrockneten Tomaten, Knoblauch und Cashewsahne, die in nur 30 Minuten auf dem Tisch steht und garantiert für Nachschlag sorgt.
Der Name kommt nicht von ungefähr: Das Original soll angeblich schon den ein oder anderen Heiratsantrag ausgelöst haben, so überzeugend ist die Kombination aus würziger Tomate, Cremigkeit und einem Hauch Schärfe. Diese Version ist ein veganes (und damit auch vegetarisches) Rezept, das komplett ohne Sahne oder Parmesan auskommt – und trotzdem mindestens genauso überzeugend schmeckt.
Warum du diese vegane Marry Me Pasta lieben wirst
Das Geheimnis dieser veganen Marry Me Pasta liegt im Zusammenspiel weniger, aber hochwertiger Zutaten: Sonnengetrocknete Tomaten bringen konzentrierte Süße und Umami, Knoblauch und Chiliflocken sorgen für Tiefe und Kick, und die Cashewsahne macht alles herrlich samtig, ohne schwer zu wirken.
Hefeflocken runden die Sauce mit einer leicht käsigen, würzigen Note ab, ganz ohne tierischen Käse. Weiße Bohnen machen das Gericht zusätzlich sättigend und bringen pflanzliches Protein mit.
Anders als viele virale Trends ist diese Pasta kein kurzlebiger Hype, sondern ein Gericht, das durch seine Einfachheit auch in zwei Jahren noch auf deinem wöchentlichen Speiseplan stehen dürfte. Du brauchst keine Ausrüstung, keine seltenen Zutaten und keine Vorkenntnisse – nur einen Topf, eine Pfanne und 30 Minuten Zeit.
Einfach, alltagstauglich und anpassbar
Für diese vegane Marry Me Pasta brauchst du nur Zutaten, die du in jedem gut sortierten Supermarkt findest: sonnengetrocknete Tomaten im Glas, Cashewsahne, Hefeflocken und weiße Bohnen aus der Dose. Das Gericht ist ideal für den stressigen Feierabend unter der Woche, lässt sich aber genauso gut Gästen servieren.
In der Schweiz findest du Cashewsahne teils als Cashew-Cuisine, in Österreich manchmal auch als pflanzliche Rahm-Alternative – gemeint ist jeweils dasselbe Produkt.
Du kannst das Rezept leicht an das anpassen, was du zuhause hast: Statt weißer Bohnen passt auch eine vegane Hähnchen-Alternative in Streifen oder angebratener Räuchertofu. Für mehr Gemüseanteil rührst du eine Handvoll Babyspinat kurz vor dem Servieren unter, bis er zusammenfällt. Und wer überhaupt keine Schärfe mag, lässt die Chiliflocken einfach weg, ohne dass die Sauce an Charakter verliert.

Vegane Marry Me Pasta mit Sonnentomaten und Cashewsahne
Kochutensilien
Zutaten
Für die Sauce
- 2 EL Olivenöl
- 4 Knoblauchzehen fein gehackt
- 80 g sonnengetrocknete Tomaten in Öl abgetropft, fein gewürfelt
- 1 EL Tomatenmark
- 1 TL Chiliflocken nach Geschmack mehr oder weniger
- 1 TL getrockneter Oregano
- 400 ml Cashewsahne oder Hafersahne
- 2 EL Hefeflocken
- 200 g weiße Bohnen aus der Dose, abgetropft, ersatzweise vegane Hähnchen-Alternative in Streifen
- Salz und Pfeffer zum Abschmecken
Für die Pasta
- 400 g Penne oder Fusilli
- 1 Bund frisches Basilikum grob gezupft
- 2 EL Pinienkerne geröstet
Zubereitung
Zubereitung
- Bringe einen großen Topf Salzwasser zum Kochen und gare die Pasta darin nach Packungsangabe al dente. Hebe vor dem Abgießen eine Tasse Nudelwasser auf.
- Erhitze währenddessen das Olivenöl in einer großen Pfanne. Gib den Knoblauch dazu und brate ihn bei mittlerer Hitze 1 Minute an, bis er duftet, ohne dass er Farbe annimmt.
- Füge die gewürfelten sonnengetrockneten Tomaten, Tomatenmark, Chiliflocken und Oregano hinzu. Brate alles 2 Minuten mit, damit sich die Aromen entfalten.
- Gieße die Cashewsahne an und rühre die Hefeflocken ein. Lass die Sauce 5 Minuten bei milder Hitze leicht köcheln, bis sie eindickt.
- Gib die weißen Bohnen dazu und erwärme sie 2-3 Minuten in der Sauce mit. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab.
- Hebe die abgetropfte Pasta unter die Sauce. Falls sie zu dick ist, löffelweise Nudelwasser einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- Richte die Pasta auf Tellern an, garniere mit frischem Basilikum und gerösteten Pinienkernen und serviere sofort.
Notizen
Nährwerte
Herkunft & Zutatenwissen
„Marry Me Chicken“ beziehungsweise „Marry Me Pasta“ ist ein Trend aus der US-amerikanischen Food-Szene, der sich in den letzten Jahren rasant über soziale Netzwerke verbreitet hat. Namensgebend ist das Versprechen, dass die cremige Sonnentomaten-Sauce so überzeugend schmeckt, dass sie angeblich zum Heiratsantrag führen kann. Kern des Rezepts sind praktisch immer sonnengetrocknete Tomaten, Knoblauch und eine cremige Basis.
Sonnengetrocknete Tomaten entstehen durch langsames Trocknen reifer Tomaten in der Sonne oder im Ofen, wodurch sich Wasser verflüchtigt und sich Geschmack und Süße stark konzentrieren. Mehr zur Herstellung und Verwendung erfährst du im Wikipedia-Artikel zur Trockentomate.
Die cremige Basis liefert hier Cashewsahne statt Sahne oder Frischkäse. Wenn du mehr über die vielseitige Verwendung von Cashewkernen für Cremes, Saucen und veganen Käse erfahren willst, schau in unserem Artikel zu Cashewkernen in der veganen Küche vorbei. Wenn dir diese Pasta schmeckt, probier auch unsere vegane Pistazien-Alfredo-Pasta für eine weitere cremige Variante.
Ein Nährwert-Vorteil gegenüber dem fleischhaltigen Original: Durch die weißen Bohnen statt Hähnchen bringt diese vegane Marry Me Pasta zusätzlich Ballaststoffe mit, die in tierischem Fleisch komplett fehlen. Das sorgt für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl und ist nebenbei auch noch gut für die Verdauung.
Praktisch für den Alltag: Die Sauce lässt sich problemlos verdoppeln oder sogar verdreifachen, wenn du für mehrere Tage vorkochen willst. Friere portionsweise ein, was du nicht sofort isst – so hast du jederzeit eine schnelle, cremige Pasta-Basis griffbereit, die du nur noch mit frisch gekochten Nudeln kombinieren musst. Besonders an stressigen Wochentagen ist das ein echter Zeitgewinn.
So gelingt’s
Hebe unbedingt etwas Nudelwasser auf, bevor du die Pasta abgießt. Die darin enthaltene Stärke bindet die Sauce und macht sie geschmeidig statt klumpig.
Brate den Knoblauch nur kurz an, bevor du die restlichen Zutaten dazugibst – verbrannter Knoblauch macht die ganze Sauce bitter.
Rühre die Pasta erst kurz vor dem Servieren unter die Sauce, dann bleibt sie schön al dente.
FAQ zur veganen Marry Me Pasta
Der Name stammt aus der US-amerikanischen Food-Szene und spielt darauf an, dass die cremige Sauce angeblich so überzeugend schmeckt, dass sie zu einem Heiratsantrag führen kann.
Ja. Ersetze die Cashewsahne durch Hafersahne oder Sojasahne. Die Sauce wird dadurch etwas weniger buttrig, bleibt aber cremig.
Ja, die Sauce lässt sich gut vorbereiten und 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Koche die Pasta idealerweise erst kurz vor dem Servieren frisch.

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