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Vegane Mochi-Donuts mit Matcha-Glasur

Redaktion 26. September 2026 0 Kommentare
Vegane Mochi-Donuts mit Matcha-Glasur und Sesam im japanischen Pon-de-Ring-Stil auf einem Teller

Hast du auf Social Media schon die kleinen, blumenförmigen Donuts mit der zäh-knusprigen Textur gesehen? Vegane Mochi-Donuts sind gerade international einer der gefragtesten Dessert-Trends, und das aus gutem Grund: Sie vereinen die Knusprigkeit eines klassischen Donuts mit dem unverwechselbaren, leicht zähen Biss von japanischem Mochi. Mit einer cremigen Matcha-Glasur obendrauf wird daraus ein Gebäck, das nicht nur fotogen ist, sondern auch richtig gut schmeckt.

Der sogenannte Pon-de-Ring-Stil, bei dem kleine Teigkugeln zu einem blütenförmigen Kranz zusammengesetzt werden, stammt ursprünglich aus japanischen Donut-Ketten und hat sich seitdem weltweit zu einem viralen Trend entwickelt. Ich habe das Konzept komplett vegan und in unserem eigenen Vegonaut-Stil nachgebaut: Statt Ei und Milch kommen Seidentofu und Pflanzendrink zum Einsatz, ohne dass die charakteristische Textur verloren geht.

Das Beste: Diese veganen Mochi-Donuts sind damit automatisch auch für alle geeignet, die vegetarisch oder einfach mal probierfreudig unterwegs sind. Du brauchst dafür keine Fritteuse und keine asiatische Spezialküche – ein Backofen und eine Schüssel reichen völlig aus.

In rund 45 Minuten stehen die fertigen Donuts auf dem Tisch, und die meiste Zeit davon ist reine Backzeit, in der du nebenbei die Glasur vorbereiten kannst. Für einen gemütlichen Nachmittag mit Kaffee oder als kleines Highlight für die nächste Geburtstagsrunde sind vegane Mochi-Donuts damit genau richtig – und garantiert ein Gesprächsthema am Tisch, weil kaum jemand aus deinem Umfeld sie schon selbst gebacken hat.

Warum du Vegane Mochi-Donuts mit Matcha-Glasur lieben wirst

Der Reiz von vegane Mochi-Donuts liegt in ihrer einzigartigen Textur: außen eine hauchdünne, leicht knusprige Kruste, innen ein zäher, elastischer Biss, der komplett anders ist als bei einem herkömmlichen Hefe- oder Cake-Donut. Möglich macht das Mochiko, glutinöses Reismehl, das beim Backen für genau diese Konsistenz sorgt. Kombiniert mit der leicht bitteren, erdigen Matcha-Glasur entsteht ein Geschmackserlebnis, das sich deutlich von klassischen Donuts abhebt.

Auch optisch machen vegane Mochi-Donuts einiges her: Die blütenförmige Ringform mit den kleinen, aneinandergereihten Kugeln sieht auf jedem Kaffeetisch oder Foto sofort besonders aus, ganz ohne aufwendige Deko-Technik. Das macht sie ideal für alle, die gerne mal etwas Neues ausprobieren, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

Ein weiterer Vorteil gegenüber klassischen Hefe-Donuts: Es gibt keine Gehzeit. Während ein normaler Hefeteig oft ein bis zwei Stunden zum Aufgehen braucht, ist der Mochi-Teig sofort backfertig. Das macht das Rezept auch für spontane Backlust am Nachmittag oder als Last-Minute-Mitbringsel geeignet, wenn dir kurzfristig noch etwas für den Kaffeetisch fehlt.

Einfach, alltagstauglich und ohne Spezialprodukte

Mochiko und Matcha-Pulver bekommst du inzwischen in den meisten gut sortierten Supermärkten, in asiatischen Lebensmittelläden oder online. Seidentofu findest du im Kühlregal fast jedes Supermarkts. Mehr Spezialzutaten brauchst du für dieses Rezept nicht – der Rest sind Grundzutaten wie Mehl, Zucker und Pflanzendrink, die du wahrscheinlich ohnehin zu Hause hast.

Wer keine Fritteuse besitzt oder lieber die etwas leichtere Variante mag, backt die Donuts einfach im Ofen – das Ergebnis ist fast genauso gut und deutlich unkomplizierter im Alltag. Für Kinder lässt sich die Matcha-Glasur übrigens auch durch eine klassische weiße Zuckerglasur ersetzen, falls der leicht herbe Matcha-Geschmack noch nicht ankommt.

Auch beim Formen kannst du kreativ werden: Wenn dir die klassische Blütenform mit den sechs kleinen Kugeln zu aufwendig ist, kannst du den Teig genauso gut zu einem einfachen Ring mit einem Loch in der Mitte formen. Geschmacklich macht das keinen Unterschied, nur die Optik wird etwas schlichter – für den ersten Versuch durchaus eine gute Option, um dich erst einmal mit dem Teig vertraut zu machen.

Vegane Mochi-Donuts mit Matcha-Glasur und Sesam im japanischen Pon-de-Ring-Stil auf einem Teller

Vegane Mochi-Donuts mit Matcha-Glasur

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Knusprig gebackene vegane Mochi-Donuts aus Reismehl und Seidentofu mit cremiger Matcha-Glasur – der virale Trend aus Japan, komplett pflanzlich.
Portionen 8 Donuts
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten

Zutaten
  

Für den Mochi-Teig

  • 200 g Mochiko (glutinöses Reismehl)
  • 100 g Weizenmehl
  • 150 g Seidentofu püriert
  • 60 g Zucker
  • 80 ml Hafer-Pflanzendrink
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL neutrales Pflanzenöl plus etwas mehr zum Frittieren oder Bestreichen

Für die Matcha-Glasur

  • 100 g Puderzucker
  • 1-2 TL Matcha-Pulver
  • 2-3 EL Hafer-Pflanzendrink
  • 1 EL Sesam oder Kokosraspeln optional, zum Bestreuen

Zubereitung
 

Teig zubereiten

  • Seidentofu in einer Schüssel mit einer Gabel oder einem Pürierstab glattrühren, bis keine Klümpchen mehr da sind. Zucker, Pflanzendrink, Öl und Salz unterrühren.
    Vegane Mochi-Donuts mit Matcha-Glasur und Sesam im japanischen Pon-de-Ring-Stil auf einem Teller
  • Mochiko, Weizenmehl und Backpulver in einer separaten Schüssel vermischen und zur Tofu-Mischung geben. Zu einem weichen, leicht klebrigen Teig verkneten.
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Donuts formen & backen

  • Teig in 8 gleich große Portionen teilen. Jede Portion zu 6 kleinen Kugeln rollen und diese zu einem Ring aneinanderlegen, sodass der typische Pon-de-Ring-Kranz entsteht. Alternativ den Teig einfach zu einem Ring mit Loch in der Mitte formen.
    Vegane Mochi-Donuts mit Matcha-Glasur und Sesam im japanischen Pon-de-Ring-Stil auf einem Teller
  • Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Donut-Ringe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, dünn mit Öl bestreichen und 15 Minuten backen, bis sie an der Unterseite goldbraun sind.
    Vegane Mochi-Donuts mit Matcha-Glasur und Sesam im japanischen Pon-de-Ring-Stil auf einem Teller
  • Alternativ: Die Ringe portionsweise in 175°C heißem Öl von jeder Seite 2-3 Minuten goldbraun frittieren und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Vollständig auskühlen lassen.
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Glasieren

  • Puderzucker, Matcha-Pulver und Pflanzendrink glatt verrühren, bis eine dickflüssige, streichfähige Glasur entsteht. Bei Bedarf tropfenweise mehr Pflanzendrink zugeben.
    Vegane Mochi-Donuts mit Matcha-Glasur und Sesam im japanischen Pon-de-Ring-Stil auf einem Teller
  • Die abgekühlten Donuts mit der Oberseite in die Glasur tauchen, kurz abtropfen lassen und sofort mit Sesam oder Kokosraspeln bestreuen, solange die Glasur noch feucht ist.
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Notizen

Mochi-Donuts schmecken am besten frisch am Tag der Zubereitung, wenn die Textur noch schön zäh ist. In einer verschlossenen Dose halten sie sich 1-2 Tage, werden aber mit der Zeit etwas fester – kurz in der Mikrowelle aufgewärmt (10 Sekunden) bekommen sie ihre ursprüngliche Textur zurück. Die Glasur hält sich separat im Kühlschrank 3-4 Tage.

Nährwerte

Kalorien: 185kcalKohlenhydrate: 35gProtein: 3.5gFett: 4gBallaststoffe: 1g
Autor: Redaktion
Kalorien: 185kcal
Gang: Dessert, Snack
Küche: Asiatisch, Vegan
Stichwort: Donut, Matcha, Mochi, Vegan

Herkunft & Zutatenwissen

Mochi ist ein traditionelles japanisches Gebäck aus gestampftem Klebreis, das seit Jahrhunderten fester Bestandteil japanischer Festtage ist, insbesondere des Neujahrsfests. Die Mochi-Donuts, wie wir sie heute von Social Media kennen, sind eine moderne Fusion-Erfindung, die die traditionelle Reisteig-Textur mit dem westlichen Donut-Format verbindet und erst in den letzten Jahren richtig populär wurde.

Die blütenförmige Pon-de-Ring-Optik geht auf eine japanische Donut-Kette zurück, die dieses Design in den frühen 2000er-Jahren einführte. Die acht kleinen, aneinandergesetzten Kugeln sollten das Auseinanderreißen erleichtern und gleichzeitig für eine gleichmäßigere Textur beim Backen sorgen, da kleinere Teigportionen schneller und gleichmäßiger durchgaren als ein großer, dicker Ring.

Matcha wiederum ist fein gemahlener grüner Tee, der in Japan traditionell für die Teezeremonie verwendet wird. Er liefert nicht nur die charakteristische grüne Farbe unserer Glasur, sondern auch eine leicht herbe, erdige Geschmacksnote, die perfekt mit der Süße des Puderzuckers harmoniert. Achte beim Kauf auf Zeremonie- oder zumindest Backqualität, da günstigere Sorten oft bitterer und weniger aromatisch schmecken.

International erlebt Matcha gerade einen regelrechten Boom: Von Matcha-Lattes über Matcha-Backwaren bis hin zu ganzen Matcha-Cafés ist das Pulver aus der Foodszene kaum noch wegzudenken. Vegane Mochi-Donuts mit Matcha-Glasur greifen also gleich zwei internationale Trends auf einmal auf und verbinden sie zu einem Gebäck, das sowohl bei Mochi-Fans als auch bei Matcha-Liebhaberinnen und -Liebhabern gut ankommt.

Wenn dir Matcha grundsätzlich gefällt, probier auch unsere vegane Matcha-Schokolade mit Kokosraspeln. Und für weitere asiatisch inspirierte Rezepte mit Hefeteig-Charakter empfehlen wir unsere veganen Bao Buns mit Hoisin-Pilzen.

Seidentofu übernimmt in diesem Rezept übrigens gleich zwei Aufgaben: Er sorgt für Feuchtigkeit im Teig, die sonst von Ei kommen würde, und bindet gleichzeitig die trockenen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig. Da Seidentofu einen sehr neutralen Eigengeschmack hat, schmeckst du ihn im fertigen Donut nicht heraus – er arbeitet rein auf der technischen Ebene der Textur, ganz ähnlich wie Ei es in klassischen Rezepten tun würde.

So gelingt’s

Verwende unbedingt Mochiko (glutinöses Reismehl) und kein normales Reismehl – nur das glutinöse Mehl sorgt für den typischen zähen Biss.
Forme die kleinen Teigkugeln nicht zu groß, sonst werden die Donuts innen nicht gleichmäßig durch.
Glasiere die Donuts erst, wenn sie vollständig ausgekühlt sind, sonst zerläuft die Glasur zu stark.

FAQ zu Vegane Mochi-Donuts mit Matcha-Glasur

Kann ich normales Reismehl statt Mochiko verwenden?

Nein, normales Reismehl hat nicht die klebrige Konsistenz von glutinösem Reismehl und ergibt keine zähe Mochi-Textur. Achte beim Einkauf gezielt auf die Bezeichnung Mochiko oder ‚glutinous rice flour‘.

Sind vegane Mochi-Donuts glutenfrei?

Nicht in dieser Version, da zusätzlich etwas Weizenmehl für Struktur sorgt. Für eine glutenfreie Variante kannst du das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen, das Ergebnis wird dann noch etwas zäher.

Wie lange bleiben die Donuts frisch?

Am besten schmecken sie frisch am selben Tag. In einer verschlossenen Dose halten sie sich 1-2 Tage, kurzes Aufwärmen in der Mikrowelle bringt die zähe Textur zurück.

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