Vanillige Quarknocken mit Apfelkompott

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Klassisches Wohlfühlgericht, modern interpretiert

Warme, weiche Süßspeisen gehören fest zur deutschsprachigen Alltagsküche. Diese veganen Quarknocken greifen genau dieses vertraute Gefühl auf und übersetzen es in eine zeitgemäße, pflanzliche Variante. Die Konsistenz ist locker und zart, der Geschmack mild und angenehm süß – ideal für gemütliche Tage.

Warum dieses Gericht so gut funktioniert

Solche Gerichte überzeugen nicht durch Komplexität, sondern durch Verlässlichkeit. Die Kombination aus Vanille, einer weichen Nockenbasis und warmem Apfelkompott sorgt für ein ausgewogenes Zusammenspiel aus Süße, Fruchtigkeit und Textur. Das Rezept ist unkompliziert, gut vorzubereiten und besonders familienfreundlich.

Quarknocken – Perfekt für Herbst und Winter

Mit regionalen Äpfeln und warmen Aromen passt dieses Gericht hervorragend in die kältere Jahreszeit. Es kann als Dessert serviert werden, funktioniert aber genauso gut als süßes Hauptgericht oder gemütliches Abendessen.

Quarknocken mit Vanille & Apfelkompott

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Fluffige, pflanzliche Nocken mit Vanille und warmem Apfelkompott – einfach, weich und wohltuend
Portionen 3 Portionen
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten

Kochutensilien

Zutaten
  

Für die Vanillenocken

  • 400 g veganer Quark oder Skyr
  • 80 g Weichweizengrieß
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 EL Ahornsirup
  • Vanille
  • 1 Prise Salz

Für den Apfelkompott

  • 3 Äpfel
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Ahornsirup
  • Spritzer Zitronensaft
  • 1 EL Wasser

Zubereitung
 

  • Äpfel mit Wasser, Zimt, Zitronensaft und Süße weich köcheln lassen.
  • Quark, Grieß, Stärke, Vanille, Sirup und Salz verrühren und kurz quellen lassen.
  • Aus der Masse Nocken formen und in siedendem Wasser ziehen lassen, bis sie aufsteigen.
  • Mit Apfelkompott servieren.
Autor: Patrick Bieneck
Ungefähre Kosten: 3,20€
Gang: Dessert, Hauptgericht
Küche: Deutsche Küche, Vegan
Stichwort: Apfelkompott, Dessert, Kartoffelknödel vegan, Quark, Quarknocken, Winterrezept

HERKUNFT & ZUTATENWISSEN

Nocken- und Knödelgerichte zählen zu den unangefochtenen Klassikern der süddeutschen und österreichischen Küche. Ursprünglich wurden sie als einfache, aber nahrhafte Alltagsgerichte serviert, um mit regionalen Zutaten wie Quark (Topfen), Mehl und Äpfeln eine sättigende Mahlzeit für die ganze Familie zu schaffen.

Besonders in der Bayerischen Küche haben süße Mehlspeisen eine lange Tradition und werden oft nicht nur als Nachtisch, sondern als vollwertiges Hauptgericht genossen. Dank moderner, pflanzlicher Quarkalternativen auf Soja- oder Mandelbasis lassen sich diese Rezepte heute wunderbar vegan umsetzen. Das Geheimnis liegt in der Bindung: Durch die Kombination von Grieß oder Stärke behalten die Nocken auch ohne Ei ihre charakteristische, fluffige Struktur, ohne an Stabilität zu verlieren.

Der Vegonaut-Tipp: So gelingt die perfekte Konsistenz

Damit deine veganen Quarknocken so richtig „wie bei Oma“ werden, gibt es drei entscheidende Kniffe für die Zubereitung:

Die Ruhezeit ist heilig: Veganer Quark ist oft etwas feuchter als traditioneller Topfen. Lass den Teig mindestens 20 bis 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. In dieser Zeit kann der Grieß quellen und die überschüssige Feuchtigkeit binden.

Das Probeklößchen: Bevor du die gesamte Masse ins Wasser gibst, mache einen Test mit einer kleinen Nocke. Sollte sie zerfallen, rühre noch einen Esslöffel Semmelbrösel oder Stärke unter den Teig.

Die richtige Apfelwahl: Für ein aromatisches Kompott empfehlen wir säuerliche Sorten wie Boskoop oder Elstar. Diese behalten beim Kochen eine leichte Struktur und bilden den perfekten geschmacklichen Kontrast zur milden Vanillenote der Nocken.

FAQ

Sind die Nocken eher Dessert oder Hauptgericht?

Beides – je nach Portionsgröße und Anlass.

Welche Quarkalternative eignet sich am besten?

Fester Sojaquark oder veganer Skyr sorgen für die beste Bindung.

Kann man das Gericht vorbereiten?

Ja, es lässt sich gut vorkochen und wieder erwärmen.

Ist das auch für Kinder geeignet?

Ja, durch die weiche Textur und den milden Geschmack.

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